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Seminar Tossup

Prozessorientiertes Jonglieren

Jongliercoaching / POJ- Prozessorientiertes Jonglieren

Individuelles Jongliertraining als kreativer Weg der Persönlichkeitsentfaltung

 

 

Termine und nähere Information:

Einzel- und Paar-Coachings können in Wien, Maria Anzbach oder auch inhouse bei Firmen und Institutionen gemacht werden. Ich freue mich, Ihnen nähere Informationen in einem persönlichen Kontakt  zu geben, sowie mögliche Termine nach Ihren Bedürfnissen bezüglich Zeit und Ort abzusprechen.

 

Näheres zu „POJ-Prozessorientierten Jonglieren“

 

Jonglieren ist eine Tätigkeit mit vielen fördernden Aspekten. Sowohl physiologisch als auch psychologisch hat dieser Lernprozess viel zu bieten und darüber hinaus auch einen hohen Aufforderungscharakter. (Mehr zu den fördernden Aspekten hier)

 

Was verstehen wir nun unter „POJ - Prozessorientiertes Jonglieren“?

 

Für die meisten Menschen hat Jonglieren in erster Linie eine assoziative Verbindung zu Zirkus und Varietee, zur Straßenkunst oder anderer Formen von Performance und Show. Die von uns propagierte Form des Jonglieren-Lernens mittels POJ ist erlebniszentriert und potentialorientiert.

Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt dieser Arbeit:

 

Das Lernen:

Jonglieren ist mehr als nur eine Metapher für das Lernen! Mit dem Erlernen der Dreiballjonglage eröffnet sich ein Bereich, der unbegrenztes Wachstum in individuell angepassten kleinen Schritten ermöglicht. Dabei spielen Analyse, Erkennen von Fehlern, Entwicklung von Korrekturen, Überwindung von Blockaden, Entwickeln von verschiedenen Herangehensweisen (Strategien) entscheidende Bedeutung.

 

Der Flow:

Der oben beleuchtete Prozess des Lernens ist aber nur ein Teil, der analytische (linkshemisphärische). Es gibt bei jedem neu zu lernenden Trick oder Jongliermuster eine Phase, in der zum ersten Mal der Rhythmus der Bewegung die Regie übernimmt und das analytische und reflektorische Lernen durch das Flow-Erlebnis verdrängt wird. Dieser Moment ist mit großer Freude verbunden und stärkt die intrinsische Motivation. Mit dieser Freude im Zusammenhang steht auch die Ausschüttung verschiedener Botenstoffe im Gehirn (Neurotransmitter), die dazu beitragen, dass das Gelernte auch neuronal durch Stärkung der synaptischen Verbindungen als Repräsentation (oder auch inneres Bild) verankert wird.

 

Das Hier & Jetzt:

Neben der Schulung der Achtsamkeit gibt es auch noch einen konzentrativen Weg zum Hier und Jetzt. Dieser ist ein anderer Ansatz und wesentlich leichter zu erreichen. Vor allem im Alltag, in Stress-Situationen, bei Schwierigkeiten den „inneren Monolog“ abzustellen, kann eine Jonglierübung schnell und unmittelbar in die Gegenwart führen. Voraussetzung ist, dass die Übung eine leichte Überforderung darstellt und die Umgebung als angenehm empfunden wird. Der größte Vorteil beim Jonglieren ist ja, dass man drei Bälle in jeder Schreibtischschublade, im Aktenkoffer, auf der Küchenablage, im Auto – kurz: Überall kann man Jonglierbälle dabei haben. So ist POJ eine kreative, anregende und sehr praktikable Vorbeugung gegen Burn-Out.

 

Die Reflexion:

Der positive Umgang mit Fehlern, die Impulskontrolle, die Frustrationstoleranz, vorausschauend denken und handeln (strategische Kompetenz),

komplexe Probleme durchschauen (Problemlösungskompetenz),

Folgen des eigenen Handelns abschätzen (Handlungskompetenz),

Motivation und Konzentrationsfähigkeit – das alles sind Bereiche, die durch Selbstreflexion und Feedback Bewusstsein für die Entfaltung des individuellen Potentials schaffen.

 

Hier gibt es Informationen zu POJ Weiterbildung/Grundkurs für helfenden Berufe